Qualitätsrahmen Berliner Modell (QBM)

Einführung und Anerkennung der Beratungsqualität

Um die Qualität öffentlicher Beratungsangebote zu vereinheitlichen und zu verbessern, erfolgte im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit ab dem Jahr 2006 die Einführung eines einheitlichen und gemeinsam entwickelten Qualitätsmanagements in den geförderten Berliner Beratungseinrichtungen.
Es wurden die relevanten Qualitätsaspekte für die Bildungsberatung identifiziert und spezifische Qualitätsbeschreibungen - später Anforderungen - adaptiert, entwickelt und erprobt.
In der Phase von 2007 bis 2013 beinhaltete das "Berliner Modell" eine zweigeteilte Qualitätsentwicklungspraxis: die begleitete Erarbeitung, Einführung und interne Bewertung der Beratungsqualität und eine externe Evaluation des Qualitätsmanagements der Einrichtung.

Ab 2014 tritt an diese bisherige Praxis ein Qualitätsrahmen Berliner Modell, mit Bezug auf die programmatischen Ziele und entwickelten Standards für Berlin und Qualitätsanforderungen an eine "gute und qualitätsvolle Bildungsberatung", unterstützt und begleitet durch die k.o.s.

Die Beratungseinrichtungen des Netzwerks in Berlin können danach eine exzellente Beratungsqualität einführen und ausweisen, in Form von Qualitätsnachweisen und eines wirksamen Qualitätsmanagements zur Bildungsberatung. Das Vorhandensein eines Systems zur Sicherung der Qualität der Beratungseinrichtung wird grundsätzlich vorausgesetzt.

Die Qualitätsfähigkeit des Beratungsanbieters wird nach Erbringung der Nachweise, der Konformität mit den Qualitätsanforderungen des QBM und der Empfehlung eines Beirats ausgezeichnet und gilt für drei Jahre.

Nähere Informationen finden Sie hier.



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Kirsten Schulze
k.schulze[at]kos-qualitaet.de
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